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Dieser Blogbeitrag „Kein Stress – 5 Tipps für Pflegekräfte“ dient als sinnvolle Unterstützung für alle Menschen, die in der Pflege tätig sind. Das Stress für Pflegekräfte kein neues Thema ist, sollte spätestens seid der Pandemie jedem bewusst sein. Eine Studie der Techniker Krankenkasse zeigt auf, dass psychische Erkrankungen durch Stress für etwa 20 Prozent aller Fehlzeiten und langzeitlicher Ausfälle verantwortlich sind. Dieser Wert liegt sogar noch vor Diagnosen, wie etwa Rückenbeschwerden und Erkältungskrankheiten. Der enorme Zeitdruck und zu viel Papierkram sind laut einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes die am häufigsten genannten Gründe, weshalb Stress bei Pflegekräften auftritt.

Stress braucht Ausgleich

In unserem neuen Beitrag „Kein Stress – 5 Tipps für Pflegekräfte“ geben wir Ihnen wertvolle Ratschläge für den Umgang mit dem alltäglichen Stress im Job. Zudem geben wir auch gute Anstöße, wie die Freizeit so erholsam wie möglich geplant werden kann. Dadurch können Sie einen perfekten Ausgleich zu Ihrem stressigen Arbeitsalltag schaffen.

Routinen erschaffen

Natürlich sind wir uns bewusst, dass ein wirksames Stress-Management nicht von heute auf morgen in Ihren Alltag integriert werden kann. Dennoch ist es wichtig, sich an gesunde Routinen zu gewöhnen. Nehmen Sie sich am Anfang nicht zu viel auf einmal vor und stressen Sie sich auf gar keinen Fall mit neuen Vorhaben. Suchen Sie sich eine für Sie ansprechende Routine aus unserem Beitrag „Kein Stress – 5 Tipps für Pflegekräfte“ und machen Sie diese an 30 aufeinanderfolgenden Tagen. Wenn Ihnen diese gut tut, bleiben Sie dabei und beginnen mit der nächsten.

1. Erholsame Atempausen

Stress entsteht, wenn Sie gedanklich zu sehr in Zukunft oder Vergangenheit hängen. Um ganz bewusst in der Gegenwart zu verweilen, brauchen Sie nicht mehr, als Ihren Atem. Probieren Sie es aus: Stellen Sie sich einen Wecker und machen alle 2 Stunden eine entspannende Atempause. Sie brauchen nichts anderes tun als Einatmen – Pause – Ausatmen – Pause. Und Sie werden vielleicht merken, dass dies gar nicht so einfach ist. Schnell geht der Geist zur nächsten Besprechung, zu kleinen Ärgernissen des Tages usw. Wenn Sie Ihren Geist trainieren, ruhig zu bleiben, werden Sie bald merken, dass Sie mehr Kraft, Effizienz und Konzentration im Alltag zur Verfügung haben.

2. Eigene Wertschätzung

Kommen Sie oft nach Hause und erzählen, was alles schief gelaufen ist und was schlecht war? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen. Es sind meist die negativen Erfahrungen, die sich so tief in unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein verankern. Doch was wäre, wenn Sie sich einmal nicht über die schlechten Dinge auslassen, sondern erzählen, was alles toll war an diesem Tag? Sie richten damit Ihre Wahrnehmung auf positive Aspekte, wodurch Ihr Körper diesen Zustand als stressfrei und entspannt annimmt. Probieren Sie einmal die Wertschätzungstriologie am Abend:
· Was mag ich an mir?
· Was mag ich an meinen Mitmenschen?
· Und was könnte ich mögen an Menschen, die ich bis jetzt noch nicht mag? Was können die, was für mich sehr fremd ist?

3. Egoismus

Ja, Sie haben richtig gelesen. Mit Egoismus meinen wir an dieser Stelle, dass Sie im Einklang mit sich und Ihren Bedürfnissen handeln sollen. Wir tun das, was unser Bedürfnisse erfüllt. Dadurch erfahren wir Freude und Zufriedenheit. Eine bessere Burnout-Prävention gibt es nicht.Das Bewusstwerden der schönen Momente im Alltag, ein Lächeln, ein intensiver Austausch oder ein guter Kaffee wirken sich auf unsere Gesundheit, Psyche, ja sogar auf die neuronalen Strukturen aus. Führen Sie doch einfach mal ein paar Tage ein Glückstagebuch, in welches Sie 5 Minuten täglich Ihren Tag Revue passieren lassen. Schauen Sie dabei was gut ist und nicht, was gut sein könnte. Think positiv!

4. Ausreichend Wasser trinken

Wussten Sie schon, was Flüssigkeitsmangel unseren Körper extrem stresst? Ganz logisch, denn der Großteil unseres Körpers besteht aus Wasser und wenn wir den ganzen Tag über nicht genug zu uns nehmen, muss unser System auf Reserven zurückgreifen. Unsere Konzentration lässt nach, wir werden müde, können unsere Arbeit nicht mehr konzentriert und schnell erledigen. Dadurch entsteht Zeitdruck, es entstehen Fehler und wir sind unzufrieden mit uns und unserer Leistung. Deshalb: Haben Sie immer eine volle Flasche Wasser bei sich. Falls Sie nicht von allein ans Trinken denken, stellen Sie sich am Handy einen Wecker ein, der Sie mindestens stündlich ans Trinken erinnert.

5. Meditation – Der Gamechanger

Wer es wirklich ernst meint mit dem Stress-Management, der kommt um die regelmäßige Meditationsübung nicht herum. Bei einer Meditation geht es nicht um Spiritualität, sondern um die Verbindung vom Innen und Außen. Einfach in Stille mit sich selbst sein und die Gedanken beobachten. Oft zeigen sich dort schon Lösungen für Probleme im Alltag. Geben Sie Körper und Geist die Möglichkeit, Erlebtes zu verarbeiten. Sollten Sie allein unsicher sein, so suchen Sie sich geführte Meditationen in Ihrer Umgebung oder lesen Sie Bücher zu dem Thema. Auch gibt es gute Apps, die Sie zur Meditation anleiten. Haben Sie keine Vorurteile, probieren Sie es aus!

Gehen Sie es langsam, aber bestimmt an

Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Beitrag „Kein Stress – 5 Tipps für Pflegekräfte“ in Ihrem Arbeitsalltag weiterhilft. Finden Sie Ruhe und Balance, auch in turbulenten Zeiten. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Lassen Sie nach und nach neue Routinen in Ihr Leben einziehen und freuen Sie sich über Ergebnisse, die Ihr Leben verändern können. Wir vom Pflegeteam Cura wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft.