Wir haben Kapazitäten frei und sind 24-Stunden für Sie da. Rufen Sie uns gerne an 0541-131277

Ständig müde, gereizt und abgespannt? So geht es vielen Pflegekräften, vor allem im Schichtdienst. Die Kaffeemaschine wird schnell zu besten Freund, denn ohne Koffein geht es einfach nicht. Oder doch? Wir geben Ihnen in diesem Beitrag „Besser Schlafen – Tipps für Pflegekräfte“ viele wertvolle und einfach umzusetzende Tipps, welche nicht nur für gestresste Pflegekräfte nützlich sind.

Nachts ist der Schlaf erholsamer

Sie gehen aufgrund Ihrer Arbeit spät ins Bett und stehen oft früh wieder auf? Kein Problem, denn Sie können sich ja am Nachmittag in der Pause noch eine Runde Schlaf gönnen. So einfach ist das leider nicht, denn der Schlaf am Tage ist wesentlich weniger erholsam als bei Nacht. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Sie können einiges für einen besseren Schlaf tun.

Schlaf ist das wichtigste Mittel zur Regeneration

Schlafforscher und Wissenschaftler sind sich einige – Schlaf ist enorm wichtig für die Regeneration und Reparatur unseres Körpers. Laut einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) ist er sogar „das wichtigste Regenerationsprogramm des Menschen“. So erklärt es sich als logisch, dass Schlafmangel gesundheitliche Folgen bis hin zum Burnout mit sich bringt.

Eine Umfrage von Psyma (Mai 2019) ergab, dass der Schlaf von 64 Prozent der befragten Pflegekräfte eher „durchwachsen“ sei. Bei 16 Prozent war das Schlafergebnis sogar „sehr schlecht“. Hier gaben 69 Prozent der Befragten an, dass die Schlafprobleme auch die Arbeitsleistung sehr beeinträchtigt und sich jede siebte Pflegekraft regelmäßig wegen Schlafmangel krankschreiben lässt.

Schichtdienst lässt sich nicht vermeiden

Diese Zahlen sind schon sehr erschreckend und wirken auch auf die neuen Generationen von Pflegekräften nicht positiv. Doch es gibt immer eine Lösung für jedes Problem. Der Schichtdienst lässt sich natürlich nicht so einfach abschaffen, das sonst die Versorgung der alten und kranken Menschen nicht mehr gewährleistet wäre. Jedoch können Sie etwas für eine bessere Schlafhygiene tun, um sich vor gesundheitlich Folgen zu schützen.

Fazit: Ein gute Schlaf ist die Grundlage für körperliche und geistige Gesundheit, sowie für gute berufliche Leistungen. Mit den folgenden Tipps und Tricks aus unserem Beitrag „Besser Schlafen – Tipps für Pflegekräfte“ können Sie Ihren Schlaf und damit auch Ihre Lebensqualität steigern.

Richtige Temperatur im Schlafzimmer

Die optimale Temperatur im Schlafzimmer liegt zwischen 16° und 19° Celsius. Bei dieser Temperatur kann der Körper optimal an der Regeneration arbeiten. Bei kühlerem Klima im Schlafzimmer arbeitet zudem das Gehirn mehr, um die Temperatur auszugleichen. Es wird stärker durchblutet. Mit zunehmendem Alter steigt das Wärmebedürfnis und die Schlaftemperatur darf ruhig 20° Celsius betragen.

Zur Ruhe kommen durch Entspannungstechniken

Zurecht sind Entspannungstechniken und autogenes Training voll im Trend. Durch die Hilfe von Achtsamkeitsübungen, Yoga und Mediation können Sie Ihre Einschlafzeit verkürzen und somit Ihre Schlafzeit verlängern. Eine gute Methode zur Entspannung ist das bewusste Beobachten des eigenen Atems. Manchmal reicht diese einfache Technik schon aus, um sanft in den Schlaf zu gleiten. Auch eine kurze Yogaeinheit mit ein paar Minuten Meditation im Anschluss wirken Wunder.

Störfaktoren raus aus dem Schlafzimmer

Wenn es sein könnte, dass Sie bei Ihrer Ruhe gestört werden, ist es sinnvoll, Ruhrzeiten abzusprechen. Gerade für Eltern von kleinen Kindern ist diese Absprache sehr effizient. Doch als Störquelle Nr. 1 gilt das Handy. Nehmen Sie sich die Freiheit, ihr Handy in den Flugmodus zu schalten. So können Sie es dennoch als Wecker nutzen, doch es wird Sie kein Anruf oder eine SMS aus der Traumwelt holen.

Nutzen Sie Rituale für mehr Ruhe im Alltag

Morgens und abends kleine Rituale oder Routinen einbauen können hilfreich sein, um die nötige Struktur und Ruhe in den Alltag zu bringen. Durch solche festen Abläufe kann sich der Kopf entspannen und der Körper entspannt sich. Für den Abend ist eine Routine mit Entspannungstechniken von Vorteil. Auch das Aufschreiben von belastenden Dingen, die uns keine Ruhe lassen, ist eine gute Methode für das Abendritual. Mit Aufgeschriebenem können wir besser abschließen und es spukt nicht mehr in Ihrem Kopf herum.

Powernap für den Energieschub zwischendurch

Wer einen gesunden Schlaf bekommt, dem macht es tatsächlich weniger zu schaffen, wenn es mal ein paar Tage etwas weniger Schlaf gibt. In sehr stressigen Zeiten, sollte aber dennoch nicht auf Schlafzeiten verzichtet werden. Die gute Nachricht: Schlaf kann ich Schichten eingeteilt werden. So ist ein kurzer Schlaf, auch Powernap genannt, oft genauso erholsam, wie 2 Stunden in der Nacht. Jedoch sollte dieser Energie-Push nur maximal 20 Minuten in Anspruch nehmen.

Wir hoffen, dass in unserem Beitrag klar geworden ist, wie wichtig guter Schlaf ist. Er hält uns gesund, fit und leistungsfähig. Lassen Sie sich von unseren Tipps und Tricks aus diesem Beitrag „Besser Schlafen – Tipps für Pflegekräfte“ inspirieren und ergänzen Sie gerne in den Kommentaren Ihre besten Methoden für einen guten Schlaf. Wir vom Pflegeteam Cura freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen eine gute Nacht.